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Cathérine Hartmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des ZKSD, führte als Moderatorin durch den Abend. © Maher Akraa

Am 10. November 2025 versammelten sich rund 70 Gäste im Kulturpark Zürich zur Jahreskonferenz des Zurich Knowledge Center for Sustainable Development (ZKSD) – ein Abend, der eindrücklich zeigte, wie vielseitig, kreativ und wirksam nachhaltige Entwicklung heute gedacht und gestaltet wird. Die Veranstaltung zeichnete sich durch inspirierende Impulse, lebendigem Austausch und eine zukunftsorientierte Energie in Richtung nachhaltiger Entwicklung.

Dr. Jeannette Behringer, Leiterin Programm Suffizienz am ZKSD, während ihrer Präsentation.
© Maher Akraa
Barbara Schuler und Dr. Swen Kühne, stellen das Projekt «Spinne sein» vor. © Maher Akraa

Eröffnet wurde der Abend von Prof. Dr. Urs Hilber, Direktor des Departements Life Sciences und Facility Management und Vorsitzender des ZKSD. Unter der souveränen Moderation von Cathérine Hartmann führte das Programm die Teilnehmenden durch eine vielfältige Auswahl aktueller Forschungsprojekte am ZKSD.

Für die musikalische Begleitung sorgte Willy Kotoun, Perkussionist mit internationaler Bühnenerfahrung und einer einzigartigen, kulturübergreifenden Klangsprache. Er stellte drei Instrumente in solistischen Miniaturen vor und verlieh ihnen eine ausdrucksstarke Stimme.

Im Mittelpunkt standen Präsentationen aus dem breiten Spektrum der ZKSD-Affiliates:

  • Suffizienz (Dr. Jeannette Behringer, UZH, Leiterin Programm Suffizienz): Ein Blick auf die Chancen einer suffizienzorientierten Lebensweise, die Wohlstand und Lebensqualität mit einem bewussteren Umgang mit Ressourcen verbindet.
  • Spinne sein (Barbara Schuler, ZHdK & Dr. Swen Kühne, ZHAW): Eine immersive Erfahrung, die die Wahrnehmung aus der Perspektive einer Spinne erlebbar macht – sinnlich, überraschend und horizonterweiternd.
  • C.A.B.E (Prof. Dr. Matthias Haase, ZHAW): Ein innovativer Ansatz für urbane Infrastrukturen, der die Wiederverwendung von Bau- und Abbruchabfällen vorantreibt und zirkuläre Lösungen im Bauwesen erforscht.
  • LikeWater (Eliane Zihlmann, Somebodyelse / ZHdK Spin-off): Ein neues Erlebnis, das Wasser als elementares Gut neu erfahrbar macht und im Rahmen des Projekts #hallowasser des Kantons Zürich entwickelt wurde.
Prof. Dr. Matthias Haase über das neue Projekt C.A.B.E. © Maher Akraa
Eliane Zihlmann zeigte ihr neues Projekt LikeWater.
© Maher Akraa

Im Anschluss an das offizielle Programm bot der wunderbar köstliche Apéro riche by Samses den idealen Rahmen für Begegnungen, fachlichen Austausch und Vernetzung. Gleichzeitig präsentierte eine Ausstellung aktuelle Projekte aus dem ZKSD-Netzwerk und lud die Gäste dazu ein, die Vielfalt der laufenden Initiativen vertieft kennenzulernen.

Seit seiner Gründung am 1. November 2021 – getragen von UZH, ZHAW, PHZH und ZHdK – hat sich das ZKSD als forschungsorientierte Kooperationsplattform etabliert. Die Jahreskonferenz 2025 bestätigte eindrucksvoll: Die gemeinsame Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft ist lebendig, wachsend und voller inspirierender Impulse. Wir freuen uns bereits auf das kommende Jahr.

Beim Apéro riche im Anschluss an die Präsentationen entwickelte sich ein bereichernder und anregender Austausch. © Maher Akraa
Die Ausstellung bot den Gästen die Möglichkeit, sich einen vertieften Überblick über die Projekte am ZKSD zu verschaffen. © Maher Akraa
Martin Seiz, Gründer und Stiftungsratspräsident der Hamasil Stiftung, durfte als geschätzter Gast an der Konferenz begrüsst werden. © Maher Akraa
Gäste beim ausprobieren der VR-Experience LikeWater by Somebodyelse. © Maher Akraa
Prof. Dr. Regula Jöhl, Direktorin ZHAW und Vorsitzende des ZKSD-Steuerungsausschusses, im Gespräch. © Maher Akraa
Ebenfalls durften wir die Vize-Rektorin der UZH, Prof. Dr. Gabriele Siegert, Mitgliederin des Steuerungs-ausschusses des ZKSD, begrüssen. © Maher Akraa
Willy Kotoun mit dem Cajon. © Maher Akraa