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Aktivmobilitätskampagne Lokstadt (ActiMo)

Inhalt

Das Projekt

Das Projekt untersucht Massnahmen zur Förderung von Aktivmobilität im schnell wachsenden Stadtteil Lokstadt in Winterthur. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die das Fahrradfahren und Zufussgehen attraktiver und sicherer machen, um nachhaltige Lebensstile und das Wohlbefinden der Bewohner:innen zu unterstützen. Der partizipative Co-Creation-Ansatz integriert lokale Akteure wie Behörden, Vereine, Unternehmen und Bewohner:innen, um massgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen der Lokstadt entsprechen.

Workshops und bereits gewonnene Erkenntnisse weisen auf Defizite bei der lokalen Infrastruktur hin, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Komfort für Fussgänger:innen und Fahrradnutzende. Die ZHAW bringt ihre Expertise durch das Institut für Public Health ein, wobei auch Studierende in die Entwicklung gesundheitsfördernder Kampagnen eingebunden werden. Das Projekt stärkt die Energiewende und urbanes, nachhaltiges Leben und dient als Modell für ähnliche Interventionen.

Evelyn Lobsiger
ZHAW, School of Engineering
(Projektleitung)
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Bernadette Sütterlin
ZHAW-INE
E-Mail

Debora Frei
ZHAW-INE
E-Mail

Jasmin Oberkalmsteiner
ZHAW-INE
E-Mail

Beitrag zu den SDGs

SDG 3 – Gesundheit und Wohlbefinden
Das Projekt fördert die körperliche Aktivität der Bevölkerung durch gezielte Massnahmen zur Steigerung der Nutzung aktiver Mobilitätsformen wie Gehen und Radfahren, was nachweislich zu einer besseren physischen und psychischen Gesundheit beiträgt.

SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
Durch die Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel wird die städtische Lebensqualität erhöht, indem die Verkehrsbelastung, Luftverschmutzung und Lärmemissionen reduziert werden, was eine lebenswertere und sicherere städtische Umgebung schafft.

SDG 13 – Massnahmen zum Klimaschutz
Die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr auf aktive Mobilität leistet einen direkten Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und damit zur Bekämpfung des Klimawandels.

Hintergrund

Die Förderung aktiver Mobilität (Fuss- und Veloverkehr) ist essenziell für nachhaltige Quartiere, doch in vielen urbanen Gebieten mangelt es an sicherer und attraktiver Infrastruktur, wie das Beispiel der Lokstadt zeigt. Insbesondere fehlen spezifische Erkenntnisse darüber, wie Lebensqualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit durch massgeschneiderte Aktivmobilitätskampagnen gesteigert werden können.

Living Labs bieten durch partizipative Ansätze und praxisnahe Tests eine einzigartige Gelegenheit, realitätsnahe und wirkungsvolle Lösungen zu erarbeiten. Lokale Akteure und Bewohnende gestalten die Interventionen mit, wodurch Akzeptanz und Effektivität deutlich erhöht werden. Gleichzeitig werden bestehende Wissens- und Datenlücken bezüglich Verhaltensänderungen geschlossen und innovative Ansätze in der öffentlichen Gesundheit erprobt.

Globale Trends wie die Urbanisierung, Klimaschutzforderungen und politische Ziele für nachhaltige Städte (SDG 11 und 13) machen solche Initiativen besonders relevant. Sie fördern Gesundheits- und Umweltbewusstsein, reduzieren CO2-Emissionen und schaffen resiliente, lebenswerte Quartiere, die als Modell für andere Städte dienen können. Die Synergie von Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung zeigt, wie transdisziplinäre Ansätze gesellschaftliche Herausforderungen effektiv adressieren.